Executive Coaching: Was es ist, wie es abläuft und was es kostet
Executive Coaching ist Einzelcoaching für die oberste Führungsebene: Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Vorstände, Bereichsvorstände. Es geht nicht um Führungstechniken aus dem Lehrbuch, sondern um die Fragen, die nur an der Spitze auftauchen. Was sage ich dem Beirat? Was gebe ich ab? Welche Entscheidung trage ich, auch wenn sie schiefgehen kann? Ein Executive Coach arbeitet ausschließlich an Ihrer Lage, vertraulich und über einen begrenzten Zeitraum.
In diesem Artikel erfahren Sie, worin sich Executive Coaching von Führungskräfte- und Leadership-Coaching unterscheidet, mit welchen Themen Top-Führungskräfte kommen, wie ein Executive Coaching abläuft, welche Methoden funktionieren, was es kostet und woran Sie einen guten Executive Coach erkennen.
Inhalt
- Was ist Executive Coaching?
- Executive Coaching, Führungskräfte-Coaching, Leadership Coaching: die Unterschiede
- Für wen ist Executive Coaching gedacht?
- Mit welchen Themen kommen Top-Führungskräfte?
- Wie läuft ein Executive Coaching ab?
- Methoden im Executive Coaching
- Sparring statt Coaching: warum der Unterschied zählt
- Was bringt Executive Coaching, und wie messen Sie es?
- Was kostet Executive Coaching?
- Woran Sie einen guten Executive Coach erkennen
- Häufige Fragen
1. Was ist Executive Coaching?
Der Begriff kommt aus dem Englischen. „Executives“ sind dort die Mitglieder der Unternehmensleitung, also die Menschen, die das Unternehmen ausführen und verantworten. Executive Coaching ist entsprechend die Begleitung dieser Ebene.
Drei Merkmale unterscheiden es von anderen Formen der Unterstützung:
- 1:1 statt Gruppe. Ein Executive Coaching findet fast immer im Einzelsetting statt. Die Themen sind zu vertraulich und zu individuell für eine Gruppe.
- Ihre Lage statt Theorie. Es gibt keinen Lehrplan. Der Inhalt ergibt sich aus dem, was Sie gerade beschäftigt: Ihr Beirat, Ihre Zahlen, Ihre Bereichsleiter, Ihre nächste Entscheidung.
- Begrenzt und ergebnisorientiert. Ein gutes Executive Coaching hat einen klaren Rahmen, meist drei bis sechs Monate, und ein Ergebnis, das Sie am Ende benennen können.
Was Executive Coaching nicht ist: eine Beratung, die Ihnen Lösungen liefert, ein Training, das Ihnen Methoden beibringt, oder eine Therapie. Der Executive Coach stellt die Fragen, die im Unternehmen niemand stellt, und hält dagegen, wenn er sieht, dass Sie sich verrennen. Die Entscheidungen treffen Sie.
2. Executive Coaching, Führungskräfte-Coaching, Leadership Coaching: die Unterschiede
Die Begriffe werden im Markt oft durcheinandergeworfen. Das liegt auch daran, dass viele Anbieter alle drei Begriffe auf derselben Seite verwenden, um bei möglichst vielen Suchanfragen gefunden zu werden. In der Praxis lassen sie sich aber recht klar trennen.
| Führungskräfte-Coaching | Leadership Coaching | Executive Coaching | |
|---|---|---|---|
| Zielgruppe | alle Führungsebenen, oft Teamleiter und mittleres Management | Führungskräfte aller Ebenen, Schwerpunkt Führungsstil | oberste Führungsebene: Geschäftsführung, Vorstand |
| Typische Themen | Mitarbeitergespräche, Konflikte im Team, vom Kollegen zum Chef | Wirkung, Führungsstil, Werte, Präsenz | Strategie, Beirat und Gesellschafter, Prioritäten, Bereichsleiter, Entscheidungen unter Unsicherheit |
| Setting | einzeln oder in Gruppen | häufig Programme mit mehreren Teilnehmern | fast immer 1:1 |
| Wer steht über dem Coachee? | ein Vorgesetzter im Unternehmen | meist ein Vorgesetzter | Beirat, Aufsichtsrat, Gesellschafter, Eigentümer |
Der wichtigste Unterschied steht in der letzten Zeile. Ein Teamleiter hat einen Chef, mit dem er laut denken kann, und Kollegen auf derselben Ebene. Ein Geschäftsführer hat das meistens nicht. Sein Team soll nicht merken, dass er zweifelt. Der Eigentümer soll es erst recht nicht merken. Und zu Hause wollen viele es nicht auch noch abladen. Dieses Vakuum füllt ein Executive Coaching.
Das heißt nicht, dass Führungskräfte-Coaching schlechter wäre. Es ist für andere Fragen gemacht. Wer als neuer Teamleiter sein erstes schwieriges Mitarbeitergespräch vorbereiten will, braucht kein Executive Coaching. Wer als Geschäftsführer die Jahresplanung gegenüber dem Beirat verteidigen muss, braucht kein Teamleiter-Training.
3. Für wen ist Executive Coaching gedacht?
Executive Coaching richtet sich an Menschen, die ein Unternehmen oder einen eigenständigen Unternehmensteil leiten. In der Praxis sind das vor allem:
- Angestellte Geschäftsführer, die nicht selbst Eigentümer sind und an Beirat, Gesellschafter oder Eigentümer berichten. Für sie ist Executive Coaching besonders wertvoll, weil sie Verantwortung tragen, ohne die letzte Entscheidungsmacht zu haben. Mehr zu dieser Rolle im Ratgeber Fremdgeschäftsführer.
- Neue Geschäftsführer im ersten Jahr, wenn alle genau hinschauen und sich die Gewohnheiten bilden, die später bleiben.
- Vorstände und Bereichsvorstände in größeren Unternehmen.
- Nachfolger in Familienunternehmen, die die Geschäftsführung übernommen haben, während der Senior noch mitentscheidet.
- Inhaber und Gesellschafter-Geschäftsführer, wenn es um Wachstum, Nachfolge oder das Verhältnis zu Mitgesellschaftern geht.
Wenn Sie sich vor allem als angestellter Geschäftsführer wiederfinden, lesen Sie auch den großen Ratgeber zum Coaching für Geschäftsführer. Dort gehe ich auf alle Aspekte dieser Rolle ausführlich ein.
4. Mit welchen Themen kommen Top-Führungskräfte?
Selten mit dem Satz „Ich will eine bessere Führungskraft werden“. Meistens mit einem konkreten Anlass und oft mit einem Satz wie diesem: „Ich hab niemanden, mit dem ich mal laut denken kann, ohne dass es Folgen hat.“
Die häufigsten Anlässe in einem Executive Coaching:
Ziele, die unerreichbar wirken
Der Beirat oder Eigentümer hat Ziele festgelegt, die Sie für unrealistisch halten. Sie haben zugestimmt, weil ein Nein sich nach Schwäche anfühlte. Jetzt rückt die nächste Sitzung näher. Im Coaching prüfen wir die Ziele, entwickeln eine eigene Position und bereiten das Gespräch vor. Wie Sie das konkret angehen, steht im Ratgeber Beiratssitzung vorbereiten.
Nur noch reagieren
„Ich bin kein Geschäftsführer mehr, ich bin ein besserer Feuerwehrmann.“ Der Kalender ist voll, die großen Themen bleiben seit Monaten liegen. Das klingt nach Zeitproblem, ist aber fast immer ein Prioritätenproblem. Mehr dazu im Ratgeber Prioritäten setzen.
Bereichsleiter, die alles nach oben schieben
Entscheidungen, die eigentlich in den Bereichen fallen sollten, landen auf Ihrem Tisch. Sie fangen sie auf, weil es schneller geht, und werden zum Engpass. Wie Sie das ändern, beschreibe ich im Ratgeber Delegieren lernen.
Entscheidungen, die man niemandem erzählen kann
Eine Umstrukturierung, die Trennung von einem langjährigen Weggefährten, eine strategische Weichenstellung, von der noch niemand wissen soll. Für solche Fragen braucht es einen neutralen Ort außerhalb des Unternehmens.
Der Start in eine neue Rolle
Die ersten Monate als Geschäftsführer sind eine Bühne. Im Executive Coaching legen wir fest, woran Sie gemessen werden wollen, und führen das Gespräch darüber aktiv.
Druck, der nicht mehr abfällt
„Um drei bin ich wach, und dann rattert's.“ Dauerhafter Druck ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von einer Rolle, die zu viel verlangt. Im Executive Coaching geht es dann um ganz praktische Fragen: feste Zeiten zum Gestalten, klare Grenzen, ein Weg, Druck zu sortieren. Mehr dazu im Ratgeber Resilienz für Führungskräfte.
5. Wie läuft ein Executive Coaching ab?
Jeder Executive Coach arbeitet etwas anders. Gute Executive Coachings haben aber einen gemeinsamen Bogen: einen Anfang, ein Ende und ein Ergebnis. Wer nur „regelmäßige Sessions nach Bedarf“ anbietet, landet schnell in einem netten Gespräch alle paar Wochen, aus dem nichts folgt.
Das Erstgespräch
Am Anfang steht ein unverbindliches Gespräch, in dem Sie und der Coach prüfen, ob es passt. Bei mir dauert es 20 Minuten und ist kostenlos und vertraulich. Achten Sie darauf, ob der Coach Ihre Lage schnell versteht und ob er Ihnen auch ehrlich sagt, wenn er nicht der Richtige ist.
Der Auftrag
Ein gutes Executive Coaching beginnt mit einem klaren Auftrag: Was soll in drei Monaten anders sein? Je konkreter, desto besser. „Ich gehe mit einer eigenen Position in die Jahresplanung“ ist ein guter Auftrag. „Mehr Klarheit“ ist zu vage.
Die Termine
Typisch sind fünf bis zehn Termine à 60 bis 90 Minuten über drei bis sechs Monate. Für Themen auf Geschäftsführungsebene halte ich 90 Minuten für sinnvoll, weil 60 Minuten selten reichen, um vom Erzählen ins Entscheiden zu kommen. Mein Executive Sparring läuft in fünf Schritten, ein Schritt pro Termin:
- Standort: Wohin geht Ihre Zeit wirklich, was erwartet der Eigentümer, wo hakt es im Team? Erste Bewertung auf einer Skala.
- Prioritäten: Was machen Sie selbst, was geben Sie ab, was lassen Sie bewusst liegen? Am Ende stehen Ihre drei Prioritäten schriftlich.
- Position: Das schwierige Gespräch mit Beirat, Eigentümer oder einem Bereichsleiter, vorbereitet und einmal durchgespielt.
- Team: Wie lief es? Klare Zuständigkeiten und Absprachen mit Ihren Bereichsleitern, dazu Ihr eigener Rhythmus.
- Plan: Zweite Bewertung auf der Skala, Vorher-Nachher-Vergleich und Ihr schriftlicher Plan für die nächsten sechs Monate.
Zwischen den Terminen
Das meiste passiert zwischen den Terminen, in Ihrem Alltag. Kleine Aufgaben, das Ausprobieren neuer Absprachen, das eigentliche Gespräch mit dem Beirat. Deshalb ist es wichtig, dass Sie den Coach auch zwischendurch erreichen können, wenn eine Entscheidung brennt. Bei mir sind solche Rückfragen im Preis enthalten, und ich antworte innerhalb von 24 Stunden.
Der Abschluss
Ein Executive Coaching sollte mit einer Bilanz enden: Was hat sich verändert? Was nehmen Sie mit? Wie geht es ohne Coach weiter? Ein gutes Coaching macht sich selbst überflüssig.
6. Methoden im Executive Coaching
„Kein Stuhlkreis, keine Räucherstäbchen.“ Das ist das Erste, was viele Top-Führungskräfte hören wollen. Die Methoden in einem guten Executive Coaching sind nüchtern und praktisch. Diese setze ich am häufigsten ein:
- Zeitbilanz: eine Woche lang grob notieren, wohin die Zeit geht. Danach sortieren: Gestalten oder Reagieren? Hätte das jemand anders machen können?
- Drei-Spalten-Plan: Was mache ich selbst, was gebe ich ab, was lasse ich bewusst liegen?
- Stakeholder-Landkarte: Wer hat welchen Einfluss auf meine Ziele, wer ist Verbündeter, wer Skeptiker, wer entscheidet wirklich?
- Die eigene Position in drei Sätzen: Was halte ich für richtig, warum, und was brauche ich dafür?
- Probelauf: das schwierige Gespräch einmal durchspielen, mit dem Coach in der Rolle des Gegenübers.
- Entscheidungsvorlage: Optionen, Argumente, schlimmster Fall, Zeitpunkt. Schriftlich, damit Sachfrage und Bauchgrummeln getrennt werden.
Was Sie in einem seriösen Executive Coaching eher nicht erwartet: Fantasiereisen, Persönlichkeitstests, die Sie in eine Farbe einteilen, oder Übungen, die Sie vor Ihrem Team nicht erklären möchten.
7. Sparring statt Coaching: warum der Unterschied zählt
Klassisches Coaching arbeitet vor allem mit Fragen. Der Coach hält sich mit seiner Meinung zurück, Sie finden die Antwort selbst. Das ist für viele Themen richtig. Für eine Top-Führungskraft ist es aber oft zu wenig.
Wer an der Spitze steht, hört im Unternehmen vor allem, was er hören will. Mitarbeitende formulieren vorsichtig, Bereichsleiter haben eigene Interessen, und der Beirat sagt seine Meinung oft erst, wenn es zu spät ist. Was fehlt, ist ein Gegenüber, das auch einmal widerspricht, ohne einen Grund zu haben, Ihnen nach dem Mund zu reden.
Deshalb heißt mein Angebot Executive Sparring. Ich stelle Fragen, aber ich halte auch dagegen, wenn ich sehe, dass sich jemand verrennt. Ich sage, was ich anders machen würde, wenn es hilft, und halte mich zurück, wenn es nicht passt. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen. Sie treffen sie nur nicht mehr allein.
8. Was bringt Executive Coaching, und wie messen Sie es?
„Das war ein gutes Gespräch“ ist kein Ergebnis. Nach einem Executive Coaching sollten Sie etwas in der Hand haben, zum Beispiel:
- einen schriftlichen Prioritätenplan für die nächsten Monate,
- ein geführtes Gespräch mit dem Beirat oder Eigentümer, mit einer eigenen, begründeten Position,
- klare Absprachen mit Ihren Bereichsleitern, wer was entscheidet,
- feste Zeiten zum Gestalten im Kalender.
Damit Sie nicht auf ein Gefühl angewiesen sind, messen wir im Executive Sparring: In der ersten und der letzten Sitzung bewerten Sie auf einer Skala von 1 bis 10, wie sehr Sie gestalten statt reagieren, wie klar die Ziele mit dem Eigentümer sind und wie stark Sie den Rückhalt Ihres Teams spüren. Der Vergleich zeigt schwarz auf weiß, was sich bewegt hat.
Ehrlich gesagt kann niemand garantieren, wie ein Beirat entscheidet. Was Sie in der Hand haben, ist der Plan, mit dem Sie ihm gegenübertreten.
9. Was kostet Executive Coaching?
Die Preise gehen weit auseinander, und viele Anbieter nennen gar keinen Preis. Grundsätzlich gibt es Abrechnung pro Sitzung, feste Pakete und laufende Begleitungen. Für Geschäftsführer, die ein konkretes Thema lösen wollen, halte ich ein Paket mit klarem Ende für am sinnvollsten.
Mein Executive Sparring gibt es in drei Stufen, alle im 1:1. Die Basis kostet 4.500 € netto: fünf Schritte in fünf Terminen à 90 Minuten, Ihr schriftlicher Plan mit Vorher-Nachher-Vergleich und Rückfragen zwischen den Terminen. Plus (7.500 € netto) ergänzt unter anderem einen Strategie-Halbtag, einen Probelauf direkt vor der Beiratssitzung und drei Monate Nachbetreuung. Intensiv (10.500 € netto) kommt hinzu, wenn auch Personal- und Vertragsthemen anstehen. Passt es nach der ersten Session nicht, steigen Sie aus und zahlen nur diese, also 900 € netto.
Welche Fragen Sie jedem Anbieter zum Preis stellen sollten, steht im Ratgeber Business Coaching Kosten.
10. Woran Sie einen guten Executive Coach erkennen
Der Begriff „Executive Coach“ ist nicht geschützt. Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen.
Eigene Führungserfahrung. Nicht zwingend, aber sie spart enorm viel Zeit. Wenn Sie erst erklären müssen, was ein Beirat ist oder warum die Marge im dritten Quartal plötzlich Chefsache wird, ist die halbe Sitzung vorbei. „Die meisten Coaches haben nie einen Laden geführt, was wollen die mir erzählen?“ Diesen Satz höre ich oft, und ich verstehe ihn.
Fundierte Ausbildung. Fragen Sie, wo und wie lange die Coaching-Ausbildung war.
Klarer Rahmen. Termine, Dauer, Preis, Ergebnis. Wer das nicht beantworten kann, hat kein klares Angebot.
Messbarkeit. Gibt es einen Vorher-Nachher-Vergleich?
Ehrlichkeit im Erstgespräch. Ein guter Executive Coach sagt Ihnen, wenn er nicht der Richtige ist.
Zu mir: Ich war selbst angestellte Geschäftsführerin, mit einem Eigentümer über mir. Davor war ich Leiterin Personal, Recht & Administration, Assistentin der Geschäftsführung und Firmenkundenbetreuerin bei einer Bank, wo ich Unternehmen von außen auf ihre Zahlen geprüft habe. Ich bin Juristin und habe meine Coaching-Ausbildungen am IfAP – Institut für Angewandte Psychologie und an der Genie Akademie Maxim Mankevich gemacht. Eine ausführliche Checkliste für die Auswahl finden Sie im Ratgeber Business Coach finden.
Wie Executive Sparring für Ihre Lage aussehen würde, erfahren Sie im Ratgeber zum Coaching für Geschäftsführer oder direkt im Erstgespräch: 20 Minuten, kostenlos und vertraulich.
Wie ich mit angestellten Geschäftsführern arbeite, lesen Sie auf der Seite Führungskräfte-Coaching.
Erstgespräch vertraulich anfragen Kostenlos und unverbindlich. Antwort innerhalb von 24 Stunden.
11. Häufige Fragen zum Executive Coaching
Wie lange dauert ein Executive Coaching?
Die meisten Programme laufen drei bis sechs Monate. Mein Executive Sparring umfasst fünf Schritte in fünf Terminen à 90 Minuten, alle zwei bis drei Wochen. Das reicht, um ein schwieriges Gespräch nicht nur vorzubereiten, sondern auch zu führen und auszuwerten.
Ist Executive Coaching online genauso wirksam?
Für die meisten Themen ja, und es spart Fahrzeit. Ich arbeite online per Zoom im ganzen DACH-Raum und persönlich in Salzburg, im Chiemgau und in München, auf Wunsch auch als Walk & Talk.
Wer bezahlt das Executive Coaching?
Entweder das Unternehmen als Weiterbildung oder Sie privat. Bei privater Zahlung taucht das Coaching nicht in der Firmenbuchhaltung auf. Ob Sie die Kosten steuerlich geltend machen können, klärt Ihr Steuerberater.
Erfährt mein Beirat davon?
Nicht von mir. Ich nehme keinen Kontakt zu Ihrem Unternehmen auf, und auf Wunsch schließen wir eine eigene Vertraulichkeitsvereinbarung ab.
Was ist der Unterschied zwischen Executive Coaching und Mentoring?
Ein Mentor teilt seine eigene Erfahrung und zeigt, wie er es gemacht hat. Ein Executive Coach arbeitet an Ihrem Weg. Ein Coach mit eigener Führungserfahrung kann beides verbinden: Erfahrung teilen, wenn sie hilft, und zurückhalten, wenn sie nicht passt.
Brauche ich als erfahrener Geschäftsführer überhaupt ein Executive Coaching?
Gerade dann. Je höher die Position, desto weniger ehrliches Feedback. Spitzensportler haben einen Trainer, nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie gut bleiben wollen.