Coaching für Geschäftsführer: Der große Ratgeber für angestellte Geschäftsführer
Coaching für Geschäftsführer ist eine vertrauliche 1:1-Begleitung für die Menschen an der Spitze eines Unternehmens. Es hilft Ihnen, Prioritäten zu klären, schwierige Gespräche mit Beirat, Gesellschaftern oder Eigentümer vorzubereiten und Ihr Team so zu führen, dass nicht alles bei Ihnen landet. Anders als ein Seminar arbeitet es nur an Ihrer Lage. Anders als eine Beratung nimmt es Ihnen die Entscheidungen nicht ab, sondern sorgt dafür, dass Sie sie nicht mehr allein treffen.
In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie vor einer Entscheidung wissen sollten: wann ein Geschäftsführer-Coaching sinnvoll ist, wie es abläuft, welche Methoden wirklich etwas taugen, was es kostet, woran Sie einen guten Coach erkennen und wo die Grenzen liegen. Ich schreibe aus zwei Perspektiven: als ehemalige angestellte Geschäftsführerin, die selbst einen Eigentümer über sich hatte, und als Coachin, die heute genau diese Geschäftsführer begleitet.
Inhalt
- Was ist Coaching für Geschäftsführer?
- Für wen ist ein Coaching für Geschäftsführer gedacht?
- Warum Geschäftsführer anderes Coaching brauchen als andere Führungskräfte
- Die häufigsten Anlässe: Mit diesen Themen kommen Geschäftsführer ins Coaching
- Woran Sie merken, dass Sie Unterstützung von außen brauchen
- Coaching, Beratung, Mentoring, Seminar, Therapie: die Unterschiede
- Wie ein Coaching für Geschäftsführer abläuft
- Methoden, die im Coaching für Geschäftsführer funktionieren
- Online oder vor Ort in Salzburg: das passende Format
- Vertraulichkeit: Wer erfährt davon?
- Was kostet Coaching für Geschäftsführer?
- Was bringt es, und wie messen Sie den Erfolg?
- Was Coaching nicht kann
- So finden Sie den richtigen Coach
- Die fünf häufigsten Einwände und was dahintersteckt
- Selbstcheck: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
- Executive Sparring: mein Coaching für angestellte Geschäftsführer
- Häufige Fragen
- Fazit
1. Was ist Coaching für Geschäftsführer?
Coaching für Geschäftsführer ist eine Form des Executive Coachings, also der Begleitung der obersten Führungsebene. Ein Coach arbeitet dabei mit Ihnen allein, über einen begrenzten Zeitraum und an konkreten Fragen aus Ihrem Arbeitsalltag. Typische Fragen sind: Was hat in den nächsten Monaten wirklich Priorität? Wie gehe ich in das Gespräch mit dem Eigentümer über Ziele, die ich für unrealistisch halte? Welche Entscheidungen gebe ich an meine Bereichsleiter ab, und wie sorge ich dafür, dass sie nicht zwei Wochen später wieder auf meinem Tisch liegen?
Ein gutes Coaching für Geschäftsführer hat drei Merkmale:
- Es ist individuell. Kein Programm von der Stange, keine Folien für fünfzehn Teilnehmer. Es geht um Ihren Beirat, Ihre Zahlen, Ihre Leute.
- Es ist begrenzt. Es hat einen Anfang, ein Ende und ein Ziel. Ein Coaching, das einfach immer weiterläuft, wird schnell zum teuren Ritual.
- Es ist ergebnisorientiert. Am Ende haben Sie etwas in der Hand: einen Plan, ein geführtes Gespräch, getroffene Absprachen.
Der Coach liefert dabei keine fertigen Lösungen. Er stellt die Fragen, die im Unternehmen niemand stellt, hält dagegen, wenn Sie sich verrennen, und sortiert mit Ihnen, bis Sie eine eigene, begründete Position haben. Die Entscheidung treffen Sie. Aber Sie treffen sie nicht mehr allein und nicht mehr nachts um drei.
Wer mehr über die Abgrenzung der Begriffe wissen will: Den Unterschied zwischen Executive Coaching, Leadership Coaching und klassischem Führungskräfte-Coaching erkläre ich ausführlich im Ratgeber Executive Coaching. Und was ein Business Coach grundsätzlich macht, steht im Ratgeber Was macht ein Business Coach?.
2. Für wen ist ein Coaching für Geschäftsführer gedacht?
Grundsätzlich für jeden, der ein Unternehmen oder eine eigenständige Einheit führt. In der Praxis lassen sich aber vier Gruppen unterscheiden, deren Fragen sich deutlich unterscheiden.
Angestellte Geschäftsführer (Fremdgeschäftsführer)
Sie führen ein Unternehmen, das Ihnen nicht gehört. Über Ihnen stehen Gesellschafter, ein Beirat oder ein Eigentümer, der Ihre Ziele festlegt und Sie jederzeit abberufen kann. Unter Ihnen stehen Bereichsleiter, die Entscheidungen nach oben schieben, und ein Team, das Entlastung erwartet. Das ist die klassische Zielgruppe für ein Coaching, weil die Rolle besonders einsam ist. Ein Satz, den ich in dieser Gruppe oft höre: „Ich bin Angestellter. Morgen sitzt da ein anderer.“ Mehr zur Rolle steht im Ratgeber Fremdgeschäftsführer.
Neue Geschäftsführer im ersten Jahr
Die ersten Monate in der Geschäftsführung entscheiden viel. Alle schauen genau hin: der Eigentümer, ob die Wahl richtig war, das Team, ob der Neue etwas taugt, die Bereichsleiter, wie viel sie sich erlauben können. Gewohnheiten, die jetzt entstehen, bleiben. Wer früh klare Prioritäten setzt und das Zielgespräch mit dem Eigentümer aktiv führt, muss später nicht hinterherlaufen. Gerade in dieser Phase ist ein Coaching besonders wirksam, weil noch wenig festgefahren ist.
Gesellschafter-Geschäftsführer und Inhaber
Wer sein eigenes Unternehmen führt, hat andere Fragen: Nachfolge, Wachstum, das Verhältnis zu Mitgesellschaftern, die Frage, ob man loslassen kann. Auch hier hilft Coaching, aber der Druck kommt aus einer anderen Richtung. Es gibt niemanden, der Ihnen Ziele vorgibt, dafür niemanden, der Ihnen widerspricht.
Nachfolger in Familienunternehmen
Eine Sonderform, die ich eigens anspreche, weil sie so häufig unterschätzt wird: Sie haben die Geschäftsführung im Familienunternehmen übernommen, aber der Senior entscheidet weiter mit. In Kundengesprächen, bei Investitionen, manchmal direkt vor dem Team. Mitarbeitende merken das schnell und holen sich im Zweifel das letzte Wort beim Senior. Sie tragen die Verantwortung, können aber nicht frei führen.
Viele Nachfolger haben schon mehrere Gespräche mit dem Senior geführt, und geändert hat sich nichts. „Er macht ja sowieso sein Ding.“ Noch ein Gespräch nach demselben Muster wird daran wenig ändern. Was hilft, ist ein anderer Ansatz: eine klare, schriftliche Landkarte, wer was entscheidet, ein Gespräch, das die Sicht des Seniors ernst nimmt (Lebenswerk, Loslassen, Sorge um den Betrieb), und eine ruhige, vorbereitete Antwort für den Moment, in dem er wieder eingreift.
Für diese Lage habe ich ein eigenes Angebot entwickelt, Kursklar: sechs Termine à 90 Minuten in 90 Tagen, mit Entscheidungslandkarte, geführtem Gespräch mit dem Senior und, wenn er bereit ist, einer moderierten gemeinsamen Sitzung. Wenn Sie sich hier wiederfinden, sprechen wir im Erstgespräch darüber, welches der beiden Angebote besser passt.
Geschäftsführerinnen
Ein eigener Punkt, weil die Frage oft gestellt wird: Coaching für Geschäftsführer ist selbstverständlich auch Coaching für Geschäftsführerinnen. Die Themen sind dieselben, der Druck von oben und unten auch. Manchmal kommt dazu, dass Geschäftsführerinnen in sehr männlich geprägten Beiräten sitzen. Das kann ein Thema im Coaching sein, muss es aber nicht.
Für wen Geschäftsführer-Coaching eher nicht passt
Ehrlichkeit gehört dazu. Ein Coaching ist nicht das Richtige, wenn Sie jemanden suchen, der Ihnen die Arbeit abnimmt. Dann brauchen Sie einen Berater oder einen Interimsmanager. Es ist auch nicht das Richtige, wenn Sie in einer akuten gesundheitlichen Krise stecken. Dann ist eine Ärztin oder ein Therapeut die bessere erste Adresse. Und es bringt wenig, wenn Sie nur hingehen, weil der Beirat es Ihnen nahegelegt hat und Sie innerlich nicht dahinterstehen.
3. Warum Geschäftsführer anderes Coaching brauchen als andere Führungskräfte
Viele Angebote im Bereich Führungskräfte-Coaching richten sich an alle Führungsebenen gleichzeitig: vom neuen Teamleiter bis zum Vorstand. Das ist verständlich, weil der Markt groß ist. Für Geschäftsführer passt es aber oft nicht, und zwar aus vier Gründen.
Es gibt niemanden mehr auf Augenhöhe
Ein Abteilungsleiter hat Kollegen auf derselben Ebene und einen Chef, mit dem er laut denken kann. Ein Geschäftsführer hat das meistens nicht. Sein Team soll nicht merken, dass er zweifelt, weil das Unsicherheit auslöst. Der Eigentümer soll es erst recht nicht merken, weil es am Vertrauen kratzt. Und zu Hause wollen viele es nicht auch noch abladen. Ein Kunde hat es so gesagt: „Ich hab niemanden, mit dem ich mal laut denken kann, ohne dass es Folgen hat.“ Diese Einsamkeit an der Spitze ist der häufigste Grund, warum Geschäftsführer sich einen Coach suchen.
Der Druck kommt von zwei Seiten
Angestellte Geschäftsführer stecken in einer besonders ausgeprägten Sandwichposition. Sie sollen Entscheidungen der Gesellschafter nicht nur weitergeben, sondern als eigene vertreten, auch dann, wenn sie selbst nicht dahinterstehen. Gleichzeitig erwartet das Team Schutz. Wie man in dieser Lage führt, ohne zerrieben zu werden, beschreibe ich im Ratgeber Sandwichposition.
Die Themen sind andere
Ein Teamleiter-Coaching dreht sich oft um Mitarbeitergespräche, Konflikte im Team oder den Wechsel vom Kollegen zum Chef. Ein Geschäftsführer-Coaching dreht sich um Strategie, Beirat, Zahlen, Bereichsleiter, Vertragsverlängerung und die Frage, wofür man selbst eigentlich zuständig ist. Ein Coach, der diese Themen nicht aus eigener Anschauung kennt, wird viel Zeit brauchen, um sie zu verstehen.
Die Fallhöhe ist größer
Eine falsche Entscheidung an der Spitze wirkt auf das ganze Unternehmen. Eine missglückte Beiratssitzung kann den eigenen Vertrag kosten. Das erzeugt einen Druck, den man nicht in einem Gruppenseminar bespricht. Ein Geschäftsführer-Coaching braucht deshalb absolute Vertraulichkeit und jemanden, der den Druck kennt, ohne ihn zu dramatisieren.
Was Beirat und Eigentümer eigentlich erwarten
Viele angestellte Geschäftsführer arbeiten mit einer Annahme, die selten überprüft wird: dass der Beirat vor allem Zahlen sehen will. Natürlich will er die. Aber aus meiner Zeit auf beiden Seiten des Tisches, als Geschäftsführerin und vorher als Firmenkundenbetreuerin bei einer Bank, die Unternehmen von außen bewertet hat, weiß ich: Zahlen sind nur der Einstieg. Was Eigentümer und Beiräte eigentlich wissen wollen, sind drei Dinge.
Hat sie oder er das Unternehmen im Griff? Das zeigt sich nicht daran, dass alle Zahlen grün sind. Es zeigt sich daran, dass der Geschäftsführer die roten Zahlen erklären kann, bevor jemand fragt, und einen Plan dafür hat.
Weiß sie oder er, was jetzt wichtig ist? Ein Beirat, der zwanzig Maßnahmen präsentiert bekommt, wird unruhig. Einer, der drei klare Prioritäten hört, mit dem, was dafür liegen bleibt, wird ruhig. Es ist paradox, aber weniger wirkt stärker.
Kann ich mich auf sie oder ihn verlassen? Vertrauen entsteht durch Vorhersehbarkeit. Wer schlechte Nachrichten früh anspricht, wer Zusagen einhält und wer bei unrealistischen Zielen rechtzeitig sagt, unter welchen Bedingungen sie erreichbar wären, gewinnt Vertrauen, auch wenn nicht alles klappt.
Ein Geschäftsführer-Coaching setzt genau hier an. Es geht nicht darum, den Beirat zu „managen“ oder geschickter zu argumentieren. Es geht darum, so aufzutreten, dass diese drei Fragen beantwortet sind, bevor sie gestellt werden. Das verändert die Dynamik einer Sitzung oft mehr als jede neue Folie.
4. Die häufigsten Anlässe: Mit diesen Themen kommen Geschäftsführer ins Coaching
Selten kommt ein Geschäftsführer mit dem Satz „Ich möchte meine Führungskompetenz entwickeln“. Meistens kommt er mit einem konkreten Problem, oft mit einem, das er seit Monaten mit sich herumträgt. Diese acht Anlässe begegnen mir am häufigsten.
1. Nur noch reagieren statt gestalten
„Ich bin kein Geschäftsführer mehr, ich bin ein besserer Feuerwehrmann.“ Der Kalender ist voll, jeder Kleinkram landet bei Ihnen, Tür auf, Tür zu, „Hast du kurz?“. Abends wissen Sie nicht, was Sie eigentlich gestaltet haben. Die Strategie steht auf „wenn mal Zeit ist“. Das ist der mit Abstand häufigste Anlass. Er klingt nach Zeitproblem, ist aber fast immer ein Prioritätenproblem. Wie Sie das angehen, steht im Ratgeber Prioritäten setzen.
2. Ziele des Eigentümers, die unerreichbar wirken
Der Eigentümer oder Beirat hat Ziele festgelegt, und Sie halten sie für unrealistisch. Sie haben sie trotzdem angenommen, weil ein Nein sich nach Schwäche anfühlte. Jetzt rückt die nächste Sitzung näher, und Sie wissen nicht, wie Sie erklären sollen, warum es nicht klappt. Im Coaching prüfen wir die Ziele, entwickeln eine eigene Position und bereiten das Gespräch vor.
3. Die nächste Beiratssitzung
„Ich sitz da drin wie ein Schüler, der seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.“ Viele Geschäftsführer schlafen vor Beiratssitzungen schlecht. Nicht, weil sie schlecht vorbereitet wären, sondern weil sie Zahlen vorbereiten statt einer Position. Wie Sie eine Sitzung so vorbereiten, dass Sie einen Plan präsentieren statt sich zu rechtfertigen, beschreibe ich Schritt für Schritt im Ratgeber Beiratssitzung vorbereiten.
4. Alles landet wieder bei Ihnen
„Ich geb's ab, und zwei Wochen später liegt's wieder auf meinem Tisch.“ Die Bereichsleiter schieben Entscheidungen nach oben, und Sie fangen sie auf, weil es schneller geht. Das Ergebnis: Sie sind der Engpass, und Ihre Leute lernen nicht, selbst zu entscheiden. Mehr dazu im Ratgeber Delegieren lernen.
5. Der Start in eine neue Geschäftsführung
Die ersten 100 Tage in einer neuen Rolle sind eine Bühne. Alle schauen hin, und das Gefühl, dass „die nur drauf warten, dass ich einen Fehler mach“, ist weit verbreitet. Im Coaching legen wir fest, woran Sie in diesem ersten Jahr gemessen werden wollen, und führen das Gespräch darüber aktiv, statt darauf zu warten.
6. Entscheidungen, die man mit niemandem besprechen kann
Eine Umstrukturierung, die Trennung von einem langjährigen Bereichsleiter, eine strategische Weichenstellung, über die der Beirat noch nichts wissen soll. Solche Entscheidungen kann man im Unternehmen nicht laut durchdenken. Ein Coach ist ein neutraler Ort dafür.
7. Druck, der nicht mehr abfällt
„Um drei bin ich wach, und dann rattert's.“ Viele Geschäftsführer kommen erst ins Coaching, wenn der Druck auch nachts nicht mehr nachlässt. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von einer Rolle, die über längere Zeit zu viel verlangt hat. Im Coaching geht es dann nicht um Entspannungsübungen, sondern um ganz praktische Fragen: feste Zeiten zum Gestalten, klare Grenzen, ein Weg, Druck zu sortieren, statt ihn ungefiltert weiterzugeben. Mehr dazu im Ratgeber Resilienz für Führungskräfte.
8. Der eigene Vertrag
Ein Thema, über das wenige offen sprechen: die Angst um die eigene Position. Wer angestellt ist, weiß, dass der Vertrag am Vertrauen der Gesellschafter hängt. Diese Angst beeinflusst Entscheidungen, oft ohne dass man es merkt. Im Coaching wird sie besprechbar, und damit verliert sie einen Teil ihrer Macht.
5. Woran Sie merken, dass Sie Unterstützung von außen brauchen
Die meisten Geschäftsführer, die zu mir kommen, sagen im ersten Satz: „Ich hab keine Probleme, nur zu viel zu tun.“ Genau das ist meistens das Zeichen. Wer zu viel zu tun hat, dem fehlt selten Arbeitszeit, sondern eine klare Reihenfolge.
Diese Signale sollten Sie ernst nehmen:
- Sie reagieren nur noch. Wenn Sie am Freitagabend nicht sagen können, was Sie in dieser Woche gestaltet haben, läuft etwas schief.
- Sie können Ihre drei Prioritäten nicht nennen. Fragen Sie sich ehrlich: Wenn ein Beiratsmitglied Sie im Aufzug danach fragt, was würden Sie sagen?
- Das Strategiepapier liegt ganz unten. „Ich hab ein Strategiepapier. Das liegt seit April in meiner Ablage. Ganz unten.“
- Sie schlafen vor Sitzungen schlecht. Nicht einmal, sondern regelmäßig.
- Sie geben Druck ungefiltert weiter und ärgern sich danach über sich selbst.
- Sie haben niemanden zum Laut-Denken. Weder im Unternehmen noch außerhalb.
- Sie schieben das Thema seit Monaten. „Ich kümmer mich drum, wenn's ruhiger wird. Wird's aber nie.“
Wenn drei oder mehr dieser Punkte zutreffen, ist ein Coaching sinnvoll. Nicht, weil Sie etwas falsch machen, sondern weil die Rolle mehr verlangt, als man auf Dauer allein sortieren kann.
Ein Vergleich, der vielen Geschäftsführern hilft: Spitzensportler haben einen Trainer, nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie gut bleiben wollen. Niemand würde einem Olympiasieger vorwerfen, dass er sich coachen lässt.
6. Coaching, Beratung, Mentoring, Seminar, Therapie: die Unterschiede
Wer als Geschäftsführer Unterstützung sucht, stößt auf viele Angebote mit ähnlichen Namen. Die Unterschiede sind wichtig, weil sie bestimmen, was Sie am Ende in der Hand haben.
| Form | Was passiert | Wer entscheidet | Passt, wenn |
|---|---|---|---|
| Coaching für Geschäftsführer | 1:1, an Ihrer konkreten Lage, mit Fragen und Gegenposition | Sie | Sie eine eigene Position entwickeln und umsetzen wollen |
| Unternehmensberatung | Analyse, Empfehlungen, oft Folien | Sie, auf Basis der Empfehlung | Ihnen Fachwissen oder Kapazität fehlt |
| Mentoring | Ein erfahrener Manager teilt seine Erfahrung | Sie, oft nach dem Vorbild des Mentors | Sie einen Weg suchen, den jemand schon gegangen ist |
| Seminar / Training | Wissen und Methoden für eine Gruppe | Sie, im Transfer | Ihnen konkretes Handwerkszeug fehlt |
| Peer-Gruppe | Austausch mit anderen Geschäftsführern | Sie | Sie Austausch auf Augenhöhe suchen und Zeit für regelmäßige Treffen haben |
| Supervision | Reflexion beruflichen Handelns, oft in sozialen Berufen | Sie | Sie in einem helfenden Beruf arbeiten |
| Psychotherapie | Behandlung psychischer Belastungen | Sie, mit therapeutischer Begleitung | Die Belastung Ihren Alltag dauerhaft beeinträchtigt |
Coaching vs. Beratung
Ein Unternehmensberater analysiert, lässt Folien da und geht. Die Umsetzung bleibt an Ihnen hängen. „Die Berater waren weg, die Folien sind da“, hat mir ein Geschäftsführer einmal gesagt. Ein Coach arbeitet anders herum: Er bringt nicht die Lösung mit, sondern hilft Ihnen, Ihre eigene zu finden und umzusetzen. Für Geschäftsführer ist oft eine Mischung sinnvoll. Ich bringe zum Beispiel betriebswirtschaftliche und juristische Erfahrung mit und sage auch, was ich anders machen würde. Aber die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Coaching vs. Seminar
Viele Geschäftsführer haben Seminare hinter sich. Zwei Tage Seminarhotel, gute Impulse, zurück im Büro 200 Mails, und nach einer Woche ist alles wie vorher. Ein Seminar ist Theorie für fünfzehn Leute. Die Eisenhower-Matrix ist super, wenn man seinen Kalender selbst bestimmt. Als angestellter Geschäftsführer tun Sie das oft nicht. Ein Coaching arbeitet dagegen mit Ihrem Kalender, Ihrem Eigentümer und Ihren Leuten.
Coaching vs. Mentoring
Ein Mentor erzählt, wie er es gemacht hat. Das ist wertvoll, aber sein Weg passt nicht unbedingt zu Ihrer Lage. Ein Coach mit eigener Führungserfahrung kann beides: Erfahrung teilen, wenn sie hilft, und sie zurückhalten, wenn sie nicht passt.
Coaching vs. Therapie
Niemand fragt Sie im Coaching für Geschäftsführer nach Ihrer Kindheit. Wir reden über Ziele, Zahlen, Beirat und Bereichsleiter. Natürlich kommt auch zur Sprache, wie Sie mit dem Druck umgehen, aber ganz praktisch. Ein Coaching ersetzt keine Therapie, und eine Therapie ersetzt kein Coaching. Ein guter Coach erkennt, wann eine Frage in andere Hände gehört, und sagt das offen.
Coaching vs. Sparring
Ein eigener Punkt, weil der Begriff zunehmend verwendet wird. Klassisches Coaching arbeitet vor allem mit Fragen. Der Coach hält sich mit seiner Meinung zurück. Sparring heißt: Ich frage, aber ich halte auch dagegen, wenn ich sehe, dass Sie sich verrennen. Für Geschäftsführer, die im Unternehmen oft nur hören, was sie hören wollen, ist das häufig der entscheidende Unterschied.
7. Wie ein Coaching für Geschäftsführer abläuft
Jeder Coach arbeitet etwas anders. Ein gutes Coaching für Geschäftsführer folgt aber meist einem ähnlichen Bogen: vom Standort über die Prioritäten zur Umsetzung und Bilanz. Bei mir sind das fünf Schritte, ein Schritt pro Termin à 90 Minuten: Standort, Prioritäten, Position, Team und Plan. Die Inhalte bringen Sie mit, ich gebe die Struktur.
Vor dem Start: das Erstgespräch
Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch. Bei mir dauert es 20 Minuten und ist vertraulich. Wir sprechen über Ihre Lage und klären, ob ein Coaching dafür das Richtige ist. Sie müssen nichts vorbereiten. Bringen Sie einfach die Themen mit, die Sie gerade am meisten umtreiben. Wenn es nicht passt, sage ich Ihnen das ehrlich, und wenn für Sie die Chemie nicht stimmt, ist das genauso in Ordnung.
Schritt 1: Standort (Termin 1)
Wohin geht Ihre Zeit wirklich? Was fordert der Eigentümer, und was davon ist ausgesprochen, was nur vermutet? Wo hakt es im Team? Im ersten Termin verschaffen wir uns ein ehrliches Bild. Dazu gehört eine erste Bewertung auf einer Skala von 1 bis 10: Wie sehr gestalten Sie, statt zu reagieren? Wie klar sind die Ziele mit dem Eigentümer? Wie stark spüren Sie den Rückhalt Ihres Teams?
Schritt 2: Prioritäten (Termin 2)
Was zählt in den nächsten Monaten wirklich? Wir sortieren schriftlich in drei Spalten: was Sie selbst machen, was Sie abgeben und was Sie bewusst liegen lassen. Die dritte Spalte ist meist die schwierigste und die wichtigste. Am Ende steht ein Prioritätenplan, den Sie in 30 Sekunden erklären können.
Schritt 3: Position (Termin 3)
Jetzt geht es um das schwierige Gespräch. Meist ist es das Gespräch mit dem Eigentümer oder Beirat über die Ziele. Manchmal ist es ein Gespräch mit einem Bereichsleiter. Wir prüfen die Ziele, klären Ihre Position und spielen das Gespräch einmal durch. Lieber in der Sitzung als im Kopf, wenn Sie nicht schlafen können.
Steht Ihre Beiratssitzung früher an, ziehen wir diesen Schritt vor.
Schritt 4: Team (Termin 4)
Wie lief das Gespräch? Was muss nachjustiert werden? Jetzt geht es um die Absprachen mit Ihren Bereichsleitern: Wer übernimmt was, was fällt weg, woran erkennt das Team, dass Sie die Richtung vorgeben? Dazu kommt Ihr eigener Rhythmus: feste Zeiten zum Gestalten im Kalender und ein Weg, Druck zu sortieren.
Schritt 5: Plan (Termin 5)
Im letzten Termin folgt die zweite Bewertung auf der Skala, Vorher-Nachher-Vergleich, Plan für die nächsten sechs Monate. Sie sehen schwarz auf weiß, was sich bewegt hat, und wissen, wie es ohne Coach weitergeht.
Zwischen den Terminen
Das meiste passiert zwischen den Terminen, in Ihrem Alltag. Deshalb gibt es kleine Aufgaben von höchstens 30 Minuten und die Möglichkeit, mir zu schreiben, wenn eine Entscheidung brennt. Ich antworte innerhalb von 24 Stunden.
Wie lange dauert ein Coaching für Geschäftsführer?
Die meisten Programme laufen drei bis sechs Monate mit fünf bis zehn Terminen. Ich halte fünf Termine à 90 Minuten, im Abstand von zwei bis drei Wochen, für einen guten Rahmen: lang genug, um ein schwieriges Gespräch nicht nur vorzubereiten, sondern auch zu führen und auszuwerten. Kurz genug, dass der Druck zur Umsetzung bleibt. 90 Minuten pro Termin sind wichtig, weil Geschäftsführer-Themen in 60 Minuten selten auf den Punkt kommen.
Ein typischer Verlauf am Beispiel
Damit der Ablauf greifbar wird, hier ein typischer Verlauf. Der Fall ist zusammengesetzt aus Situationen, wie sie in Geschäftsführer-Coachings häufig vorkommen, und beschreibt keine reale Person.
Die Ausgangslage: Ein Geschäftsführer, Ende 40, seit acht Monaten angestellter Geschäftsführer eines mittelständischen Produktionsunternehmens mit gut 150 Mitarbeitenden. Über ihm ein Beirat, in dem die Eigentümerfamilie und zwei externe Mitglieder sitzen. Unter ihm vier Bereichsleiter. Der Beirat hat ein Umsatzwachstum von zwölf Prozent vorgegeben, er hält acht für realistisch. Er hat es nicht gesagt. Sein Kalender ist zu 90 Prozent fremdbestimmt, und in drei Monaten steht die Jahresplanung im Beirat an.
Standort, Termin 1: Die Zeitbilanz zeigt, dass er rund ein Drittel seiner Woche mit Entscheidungen verbringt, die eigentlich seine Bereichsleiter treffen könnten. Auf der Skala bewertet er „gestalten statt reagieren“ mit 3, die Klarheit der Ziele mit dem Beirat mit 4 und den Rückhalt im Team mit 6.
Prioritäten, Termin 2: Wir sortieren. Drei Prioritäten bleiben: die Neuaufstellung des Vertriebs, die Einführung eines zweiten Produktionsstandorts, eine belastbare Planung für den Beirat. Auf der Liste „bewusst liegen lassen“ landet unter anderem ein Digitalisierungsprojekt, das er geerbt hat und an das niemand mehr glaubt. Allein diese Entscheidung verschafft ihm spürbar Luft.
Position, Termin 3: Wir prüfen die zwölf Prozent. Unter welchen Bedingungen wären sie erreichbar? Seine Position: zwölf Prozent nur mit zusätzlichen Vertriebsleuten und einem um ein Quartal vorgezogenen Standort. Ohne diese Bedingungen acht Prozent. Wir spielen das Gespräch mit dem Beiratsvorsitzenden zweimal durch, einmal freundlich, einmal kritisch.
Team, Termin 4: Das Gespräch hat stattgefunden. Der Beirat ist nicht begeistert, aber er nimmt die Bedingungen ernst. Man einigt sich auf zehn Prozent mit einem Teil der Mittel. Danach geht es um die Bereichsleiter: Wer entscheidet künftig was, ohne Rückfrage? Der Geschäftsführer führt mit jedem ein Gespräch über klare Entscheidungsbefugnisse.
Plan, Termin 5: Gestalten statt reagieren: von 3 auf 6. Klarheit der Ziele: von 4 auf 8. Rückhalt im Team: von 6 auf 7. Dazu ein Plan für die nächsten sechs Monate und, nach seinen eigenen Worten, „das erste Mal seit Monaten das Gefühl, wieder am Steuer zu sitzen“.
Nicht jeder Verlauf ist so geradlinig. Manchmal ist der Beirat härter, manchmal braucht die eigene Position länger. Aber der Bogen ist fast immer derselbe: erst ehrlich hinschauen, dann sortieren, dann handeln, dann prüfen.
8. Methoden, die im Coaching für Geschäftsführer funktionieren
„Kein Stuhlkreis, keine Räucherstäbchen.“ Das ist das Erste, was viele Geschäftsführer hören wollen. Zu Recht. Die Methoden in einem guten Geschäftsführer-Coaching sind nüchtern, praktisch und haben ein Ergebnis. Diese sechs setze ich am häufigsten ein.
Die Zeitbilanz
Sie schreiben eine Woche lang auf, wohin Ihre Zeit geht, grob in halben Stunden. Danach sortieren wir: Was davon war Gestalten, was war Reagieren, was hätte jemand anderes machen können? Die Ergebnisse überraschen fast jeden. Der Wert liegt nicht in der Genauigkeit, sondern im ehrlichen Blick.
Der Drei-Spalten-Plan
Was mache ich selbst? Was gebe ich ab? Was lasse ich bewusst liegen? Klingt simpel, ist aber der Kern fast jedes Coachings. Die dritte Spalte ist entscheidend, weil sie Ihnen erlaubt, Dinge nicht zu tun, ohne schlechtes Gewissen.
Die Stakeholder-Landkarte
Wer hat welchen Einfluss auf Ihre Ziele? Wer im Beirat ist Verbündeter, wer Skeptiker, wer entscheidet am Ende wirklich? Welche Bereichsleiter tragen mit, welche bremsen? Eine einfache Skizze auf einem Blatt Papier macht sichtbar, wo Sie Energie investieren sollten und wo nicht.
Die eigene Position
Bevor Sie in ein schwieriges Gespräch gehen, formulieren Sie Ihre Position in drei Sätzen: Was halte ich für richtig? Warum? Was brauche ich dafür? Viele Geschäftsführer gehen ohne diese drei Sätze in Gespräche und wundern sich, warum sie danach das Gefühl haben, überrollt worden zu sein.
Der Probelauf
Wir spielen das Gespräch durch, mit mir in der Rolle des Eigentümers oder Beiratsvorsitzenden. Ich stelle die Fragen, vor denen Sie sich fürchten. Das ist anfangs ungewohnt, aber es ist die wirksamste Vorbereitung, die ich kenne. Wer eine schwierige Frage einmal laut beantwortet hat, bleibt in der echten Situation ruhiger.
Die Entscheidungsvorlage
Für Entscheidungen, die Sie vor sich herschieben: Was sind die Optionen? Was spricht für jede? Was ist das Schlimmste, das passieren kann, und könnten Sie damit leben? Wann müssen Sie entscheiden, und was brauchen Sie bis dahin noch? Eine Entscheidung schriftlich aufzuschreiben, trennt die Sachfrage vom Bauchgrummeln.
Was Sie nicht erwartet: Rollenspiele mit verteilten Charakteren, Fantasiereisen, Persönlichkeitstests, die Sie in eine Farbe einteilen. Manche dieser Methoden haben ihren Platz, aber selten in einem Geschäftsführer-Coaching.
9. Online oder vor Ort in Salzburg: das passende Format
Online
Für die meisten Geschäftsführer ist online das praktischste Format. Es spart Fahrzeit, lässt sich zwischen zwei Terminen unterbringen und funktioniert aus dem Büro, dem Homeoffice oder von unterwegs. Für die Wirkung macht es in den meisten Fällen keinen großen Unterschied. Sie brauchen einen Laptop mit Kamera und eine ruhige Ecke, in der niemand an die Tür klopft. Ich arbeite per Zoom mit Geschäftsführern im ganzen DACH-Raum.
Vor Ort
Manche Themen besprechen sich besser im selben Raum, vor allem am Anfang oder wenn ein schwieriges Gespräch geprobt wird. Persönlich treffe ich Geschäftsführer in Salzburg, im Chiemgau, in München und in ganz Oberbayern, in Ihren Räumen oder an einem neutralen Ort. Ich komme auch nach Wien, Linz, Graz, Innsbruck, Stuttgart, Nürnberg oder Zürich. Die Reisekosten tragen dann Sie. Wer Führungskräfte-Coaching in Salzburg und online sucht, kann also beides kombinieren.
Walk & Talk
Manchmal denkt es sich außerhalb des Büros einfach freier. Beim Gehen am Wasser oder im Wald entstehen oft andere Gedanken als am Schreibtisch. Walk & Talk ist bei mir eine Option, keine Pflicht.
Gemischt
Viele Kunden kombinieren: den ersten Termin vor Ort, die weiteren online, den Probelauf vor einem wichtigen Gespräch wieder persönlich. Das ist kein Problem.
Coaching für Geschäftsführer in Salzburg, Oberbayern und im DACH-Raum
Mein Büro ist in Salzburg. Für Geschäftsführer aus dem Raum Salzburg, dem Chiemgau, dem Rupertiwinkel oder aus München ist ein persönliches Treffen deshalb ohne großen Aufwand möglich. Gerade für Geschäftsführer aus der Region ist es oft angenehm, das Coaching bewusst außerhalb des eigenen Unternehmens zu verorten, an einem Ort, an dem man niemandem aus der Firma begegnet.
Für Geschäftsführer aus Wien, Linz, Graz oder Innsbruck, aus Stuttgart, Nürnberg oder Zürich läuft das Coaching in der Regel online, auf Wunsch mit einem persönlichen Auftakt vor Ort. Die Grenze zwischen Österreich und Deutschland spielt dabei keine Rolle. Die Fragen, mit denen angestellte Geschäftsführer kommen, sind auf beiden Seiten der Salzach dieselben. Unterschiede gibt es eher im Gesellschaftsrecht, etwa bei Aufsichtsrat und Beirat. Als Juristin habe ich dafür ein offenes Ohr, auch wenn das Coaching keine Rechtsberatung ersetzt.
10. Vertraulichkeit: Wer erfährt davon?
Für Geschäftsführer ist Vertraulichkeit keine Nebensache. „Wenn der Beirat erfährt, dass ich einen Coach hab, heißt's gleich: Der packt's nicht.“ Diese Sorge ist verbreitet, und sie ist verständlich.
Ein seriöser Coach sollte Ihnen deshalb vier Dinge zusichern:
- Kein Kontakt zum Unternehmen ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung. Ich nehme keinen Kontakt zu Ihrem Unternehmen, Ihrem Beirat oder Ihren Gesellschaftern auf.
- Verschwiegenheit über Inhalte, Unterlagen und schon über die Tatsache, dass Sie sich gemeldet haben.
- Eine eigene Vertraulichkeitsvereinbarung, wenn Sie das wünschen.
- Die Möglichkeit, privat zu zahlen. Dann taucht das Coaching nicht einmal in der Firmenbuchhaltung auf.
Ob überhaupt jemand im Unternehmen davon erfährt, entscheiden allein Sie, auch wenn die Firma die Rechnung bezahlt. Als Juristin und ehemalige Geschäftsführerin nehme ich das sehr ernst.
Übrigens: In vielen Unternehmen hat sich die Haltung zu Coaching in den letzten Jahren deutlich verändert. Was früher als Zeichen von Schwäche galt, wird heute oft als Zeichen von Professionalität gesehen. Trotzdem ist es Ihre Entscheidung, ob Sie es erzählen.
11. Was kostet Coaching für Geschäftsführer?
Die Preise für ein Coaching für Geschäftsführer gehen weit auseinander, und viele Coaches nennen ihren Preis gar nicht auf der Website. Grundsätzlich gibt es drei Modelle: Abrechnung pro Sitzung, ein festes Paket mit Gesamtpreis und eine laufende Begleitung zu einem Monatsbetrag. Für Geschäftsführer, die ein konkretes Problem lösen wollen, halte ich ein Paket mit klarem Ende für am sinnvollsten.
Executive Sparring gibt es in drei Stufen, alle im 1:1:
- Executive Sparring, 4.500 € netto: fünf Termine à 90 Minuten in fünf Schritten, Ihr schriftlicher Plan mit Vorher-Nachher-Vergleich, Rückfragen per E-Mail mit Antwort innerhalb von 24 Stunden.
- Plus, 7.500 € netto: alles aus Executive Sparring, dazu ein Strategie-Halbtag (4 Stunden), ein Probelauf direkt vor der Beiratssitzung, Erreichbarkeit am selben Tag und drei Monate Nachbetreuung mit einem Termin à 45 Minuten pro Monat.
- Intensiv, 10.500 € netto: alles aus Plus, dazu Personal-Sparring (4 Stunden), die Vorbereitung Ihrer Vertrags- oder Gehaltsverhandlung, eine Kalender-Analyse, ein Notfall-Termin binnen 48 Stunden und sechs Monate Nachbetreuung, ebenfalls einmal im Monat 45 Minuten.
Passt es nach der ersten Session nicht, steigen Sie ohne Begründung aus und zahlen nur diese: 900 € netto.
Wer zahlt: Sie oder die Firma?
Beides ist möglich. Läuft das Coaching als Weiterbildung über das Unternehmen, geht die Rechnung an die Firma. Zahlen Sie privat, bleibt es vollständig außerhalb des Unternehmens. Ob und wie Sie die Kosten steuerlich geltend machen können, klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater.
Lohnt sich das?
Rechnen Sie andersherum: Was kostet Sie ein weiteres Jahr, in dem die großen Themen liegen bleiben? Eine Beiratssitzung, nach der das Vertrauen bröckelt? Ein guter Bereichsleiter, der kündigt, weil er nie selbst entscheiden darf? Gemessen an einem Geschäftsführergehalt und an dem, was an Ihrer Rolle hängt, ist ein Coaching eine überschaubare Investition, wenn danach etwas messbar anders ist.
Welche Fragen Sie jedem Coach zum Preis stellen sollten und wie Sie Angebote vergleichen, steht ausführlich im Ratgeber Business Coaching Kosten.
12. Was bringt es, und wie messen Sie den Erfolg?
Ein gutes Coaching endet nicht mit „Das war ein schönes Gespräch“. Es endet mit Ergebnissen, die Sie benennen können.
Was Sie nach einem Coaching für Geschäftsführer in der Hand haben sollten
- Einen schriftlichen Prioritätenplan: was Sie selbst machen, was Sie abgeben und was Sie bewusst liegen lassen.
- Ein geführtes Gespräch mit dem Eigentümer oder Beirat, nicht nur vorbereitet, sondern geführt, mit einer eigenen, begründeten Position. Das Ziel: realistische Ziele oder klare Bedingungen für die ehrgeizigen.
- Klare Absprachen mit Ihren Bereichsleitern: wer was übernimmt, was wegfällt, und woran das Team erkennt, dass Sie die Richtung vorgeben.
- Einen eigenen Umgang mit dem Druck: feste Zeiten zum Gestalten im Kalender und einen Weg, Druck zu sortieren, statt ihn weiterzugeben.
Wie Sie den Erfolg messen
Das Gefühl, dass es besser geworden ist, reicht nicht. Deshalb messen wir: In der ersten und der letzten Sitzung bewerten Sie auf einer Skala von 1 bis 10 drei Fragen.
- Wie sehr gestalte ich, statt zu reagieren?
- Wie klar sind die Ziele mit dem Eigentümer oder Beirat?
- Wie stark spüre ich den Rückhalt meines Teams?
Der Vergleich zeigt schwarz auf weiß, was sich bewegt hat. Das hilft Ihnen, und es hilft, wenn Sie die Investition vor jemandem rechtfertigen müssen.
Was sich langfristig verändert
Die Ergebnisse am Ende des Sparrings sind das eine. Spannender ist oft, was danach bleibt. Geschäftsführer, die ein gutes Coaching durchlaufen haben, berichten typischerweise von drei Veränderungen, die über das Programm hinaus wirken.
Sie stellen sich selbst die Fragen. Die Fragen, die im Coaching gestellt wurden, werden zur Gewohnheit: Ist das wirklich meine Priorität? Wer könnte das entscheiden? Was ist meine Position, bevor ich ins Gespräch gehe? Das ist vielleicht der wichtigste Effekt, weil er ohne Coach weiterläuft.
Das Verhältnis zum Beirat verändert sich. Wer einmal mit einer eigenen Position in eine Sitzung gegangen ist und erlebt hat, dass der Beirat darauf reagiert, geht in die nächste anders hinein. Aus einem Prüfungsgefühl wird ein Gespräch zwischen Partnern mit unterschiedlichen Rollen.
Das Team übernimmt mehr. Klare Absprachen mit den Bereichsleitern wirken nach. Wenn Entscheidungsbefugnisse einmal geklärt und ein paar Mal eingehalten wurden, entsteht eine neue Normalität. Das schafft Luft, die Sie für die Themen nutzen können, für die Sie eigentlich eingestellt wurden.
Was Sie nicht erwarten sollten
Ehrlich gesagt: Wie Ihr Eigentümer entscheidet, kann niemand garantieren. Ob Sie wieder durchschlafen, auch nicht. Was ein gutes Coaching garantieren kann, ist, dass Sie nicht mehr nur reagieren, sondern mit klaren Prioritäten, einer eigenen Position und geführten Gesprächen in die nächsten Monate gehen.
13. Was Coaching nicht kann
Ein Ratgeber, der nur die Vorteile aufzählt, wäre unseriös. Deshalb hier die Grenzen.
Coaching ersetzt keine Fachberatung. Wenn Sie eine Frage zum Gesellschaftsrecht, zur Bilanz oder zur Steuer haben, brauchen Sie eine Anwältin, einen Wirtschaftsprüfer oder einen Steuerberater. Ein Coach kann helfen, die Frage zu schärfen, aber nicht, sie fachlich zu beantworten.
Coaching ändert Ihren Beirat nicht. Es ändert, wie Sie ihm gegenübertreten. Das ist viel, aber nicht alles. Wenn die Ziele des Eigentümers objektiv unerreichbar sind und er nicht davon abrückt, kann auch das beste Coaching das nicht lösen. Es kann aber helfen, das früher zu erkennen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Coaching ersetzt keine Therapie. Wenn die Belastung so groß ist, dass sie Ihren Alltag dauerhaft beeinträchtigt, Sie über Wochen nicht mehr schlafen oder Gedanken haben, die Ihnen Angst machen, ist eine Ärztin oder ein Therapeut die richtige erste Adresse. Ein guter Coach wird Ihnen das offen sagen.
Coaching wirkt nicht ohne Umsetzung. Die Sitzungen sind nur ein Teil. Das meiste passiert dazwischen, in Ihrem Alltag. Wer nicht bereit ist, Dinge auszuprobieren, wird wenig davon haben.
14. So finden Sie den richtigen Coach
Der Begriff „Coach“ ist nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen. Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen. Diese Fragen helfen Ihnen bei der Auswahl.
Hat der Coach selbst Führungsverantwortung getragen?
„Die meisten Coaches haben nie einen Laden geführt, was wollen die mir erzählen?“ Diesen Satz höre ich oft, und ich verstehe ihn. Eigene Erfahrung als Geschäftsführer ist nicht zwingend, aber sie spart enorm viel Zeit. Sie müssen nicht erklären, was ein Beirat ist oder warum die Marge im dritten Quartal plötzlich Chefsache wird.
Hat der Coach eine fundierte Ausbildung?
Fragen Sie nach der Coaching-Ausbildung und wo sie gemacht wurde. Eine gute Ausbildung umfasst in der Regel mehrere Monate und Praxisanteile.
Hat das Angebot einen klaren Rahmen?
Wie viele Termine, über welchen Zeitraum, mit welchem Ergebnis, zu welchem Preis? Wer das nicht klar beantworten kann, hat vermutlich kein klares Angebot.
Wird der Erfolg gemessen?
Gibt es einen Vorher-Nachher-Vergleich oder ein anderes Maß dafür, ob es gewirkt hat?
Stimmt die Chemie?
Das klingt weich, ist aber entscheidend. Sie werden mit diesem Menschen über Dinge sprechen, die Sie sonst niemandem erzählen. Nutzen Sie das Erstgespräch, um das zu prüfen.
Sagt der Coach auch, wenn es nicht passt?
Ein guter Coach nimmt nicht jeden Auftrag an. Wenn er Ihnen im Erstgespräch sagt, dass Sie bei jemand anderem besser aufgehoben wären, ist das ein gutes Zeichen.
Eine ausführliche Checkliste mit Warnsignalen steht im Ratgeber Business Coach finden.
15. Die fünf häufigsten Einwände und was dahintersteckt
„Ein Geschäftsführer braucht doch keinen Coach.“
Doch, gerade er. Je höher die Position, desto weniger ehrliches Feedback bekommt man. Ein Geschäftsführer hört im Unternehmen oft, was er hören will. Ein Coach ist einer der wenigen Menschen, der keinen Grund hat, Ihnen nach dem Mund zu reden. Und wie gesagt: Spitzensportler haben Trainer, nicht weil sie schlecht sind.
„Ich hab keine Zeit.“
„Ich hätt ja gern Hilfe, aber wann soll ich das denn noch machen?“ Verständlich. Fünf Termine à 90 Minuten sind siebeneinhalb Stunden, verteilt auf einige Wochen. Das ist weniger als ein Seminartag. Und das Ziel ist, dass Sie am Ende mehr Zeit zurückbekommen, als Sie hineinstecken. Termine lassen sich bei mir bis 24 Stunden vorher kostenlos verschieben, weil bei Geschäftsführern immer etwas dazwischenkommt.
„Ich hab schon so viel Geld für Seminare ausgegeben. Gebracht hat's nix.“
Das ist ein berechtigter Einwand. Der Unterschied: Ein Seminar vermittelt Wissen für viele, ein Coaching arbeitet an Ihrer konkreten Lage. Und am Ende haben Sie etwas Schriftliches in der Hand und eine Messung, ob es gewirkt hat. Wenn es nach der ersten Sitzung nicht passt, steigen Sie aus und zahlen nur diese.
„Wenn mich einer fragt, was ich dabei fühle, bin ich raus.“
Verstehe ich. In einem Geschäftsführer-Coaching reden wir über Ziele, Zahlen, Beirat und Bereichsleiter. Niemand verlangt Seelenstriptease. Natürlich geht es auch darum, wie Sie mit dem Druck umgehen, aber ganz praktisch.
„Bei uns ändert sich eh nix, solange die da oben so sind.“
Den Beirat ändert niemand. Aber Sie können ändern, wie Sie ihm gegenübertreten und was Sie vorlegen. Wer mit klaren Prioritäten und einer begründeten Position kommt, wird anders wahrgenommen als jemand, der sich rechtfertigt. Oft reagiert der Beirat genau darauf.
16. Selbstcheck: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
Beantworten Sie diese zehn Fragen ehrlich mit Ja oder Nein.
- Ich kann meine drei wichtigsten Prioritäten für die nächsten sechs Monate in 30 Sekunden nennen.
- Ich habe in der letzten Woche mindestens zwei Stunden an etwas gearbeitet, das nicht dringend, aber wichtig war.
- Die Ziele, an denen ich gemessen werde, halte ich für realistisch.
- Ich gehe ohne Bauchschmerzen in die nächste Beiratssitzung.
- Meine Bereichsleiter treffen Entscheidungen in ihrem Bereich selbst.
- Ich habe jemanden, mit dem ich offen über Zweifel sprechen kann.
- Ich schlafe vor wichtigen Terminen gut.
- Ich gebe Druck von oben nicht ungefiltert an mein Team weiter.
- Das Strategiepapier liegt nicht ganz unten in meiner Ablage.
- Ich weiß, was ich in diesem Jahr bewusst nicht mache.
Wenn Sie drei oder mehr Fragen mit Nein beantwortet haben, lohnt sich ein Gespräch. Wenn es sechs oder mehr sind, sollten Sie es nicht weiter aufschieben. „Ich kümmer mich drum, wenn's ruhiger wird“ ist einer der teuersten Sätze, die ein Geschäftsführer sagen kann. Es wird nämlich nicht ruhiger.
So bereiten Sie sich auf das Erstgespräch vor
Sie müssen nichts vorbereiten. Wenn Sie die 20 Minuten aber optimal nutzen wollen, helfen diese vier Fragen. Notieren Sie sich jeweils ein, zwei Sätze, mehr nicht.
- Was ist der Anlass, gerade jetzt? Gibt es eine anstehende Sitzung, eine Entscheidung, ein Gespräch, das Sie vor sich herschieben?
- Was haben Sie schon versucht? Mehr arbeiten, mehr delegieren, ein Seminar, Gespräche mit Kollegen? Was hat davon geholfen, was nicht?
- Woran würden Sie in drei Monaten merken, dass sich etwas verändert hat? Je konkreter, desto besser. „Ich gehe ruhig in die Beiratssitzung“ ist ein gutes Ziel. „Mehr Klarheit“ ist zu vage.
- Was darf auf keinen Fall passieren? Etwa, dass jemand im Unternehmen davon erfährt. Das klären wir dann gleich zu Beginn.
Im Erstgespräch stelle ich Ihnen dazu Fragen, erkläre, wie das Sparring für Ihre Lage aussehen würde, und sage Ihnen ehrlich, ob ich glaube, dass es passt. Danach entscheiden Sie in Ruhe. Es gibt keinen Verkaufsdruck und keine Nachfass-Mails im Wochentakt.
17. Executive Sparring: mein Coaching für angestellte Geschäftsführer
Ich war selbst angestellte Geschäftsführerin, mit einem Eigentümer über mir und einem Team, das am Limit war. Ich kenne das Gefühl, Ziele zu verantworten, die man nicht allein in der Hand hat, und nachts die nächste Sitzung durchzuspielen. Damals hätte ich mir einen Ort gewünscht, an dem ich laut denken kann, ohne etwas darstellen zu müssen.
Diesen Ort biete ich heute an. Vor meiner Zeit als Geschäftsführerin war ich Leiterin Personal, Recht & Administration, Assistentin der Geschäftsführung und Firmenkundenbetreuerin bei einer Bank, wo ich Unternehmen von außen auf ihre Zahlen geprüft habe. Ich bin Juristin (LL.M. oec.) und habe meine Coaching-Ausbildungen am IfAP – Institut für Angewandte Psychologie und an der Genie Akademie Maxim Mankevich gemacht.
Executive Sparring auf einen Blick:
- für angestellte Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer im Mittelstand, mit Beirat, Gesellschaftern oder Eigentümer über sich
- fünf Schritte in fünf Terminen à 90 Minuten, alle zwei bis drei Wochen in Ihrem Rhythmus
- Standort, Prioritäten, Position (Vorbereitung des Gesprächs mit Beirat oder Eigentümer), Team (Absprachen mit den Bereichsleitern) und Plan (Bilanz und Plan für sechs Monate)
- schriftlicher Prioritätenplan und Vorher-Nachher-Bewertung
- Rückfragen zwischen den Terminen, Antwort innerhalb von 24 Stunden
- online per Zoom im DACH-Raum oder persönlich in Salzburg, im Chiemgau und in München
- drei Stufen: Executive Sparring 4.500 €, Plus 7.500 €, Intensiv 10.500 € (jeweils netto, alles im 1:1); Ausstieg nach der ersten Session für 900 € netto
- vertraulich, Vertraulichkeitsvereinbarung auf Wunsch, private Zahlung möglich
Sie bekommen keine Rezepte, sondern ein ehrliches Gegenüber, das Ihre Lage versteht und dagegenhält, wenn es nötig ist.
Ablauf, Stufen und Preise im Detail finden Sie auf der Seite Führungskräfte-Coaching in Salzburg und online.
Erstgespräch vertraulich anfragen Kostenlos und unverbindlich. Antwort innerhalb von 24 Stunden.
18. Häufige Fragen zum Coaching für Geschäftsführer
Was ist der Unterschied zwischen Geschäftsführer-Coaching und Führungskräfte-Coaching?
Führungskräfte-Coaching richtet sich an alle Führungsebenen, vom Teamleiter bis zum Vorstand. Geschäftsführer-Coaching konzentriert sich auf die Spitze: Beirat, Gesellschafter, Strategie, Bereichsleiter und die Einsamkeit einer Rolle, in der es niemanden mehr auf Augenhöhe gibt.
Wie lange dauert ein Coaching für Geschäftsführer?
Üblich sind drei bis sechs Monate. Mein Executive Sparring umfasst fünf Schritte in fünf Terminen à 90 Minuten, also siebeneinhalb Stunden insgesamt. Die Termine liegen zwei bis drei Wochen auseinander.
Was kostet ein Coaching für Geschäftsführer?
Die Preise variieren stark. Executive Sparring gibt es in drei Stufen: 4.500 €, 7.500 € und 10.500 € netto. Alle enthalten die fünf Termine und Ihren schriftlichen Plan; die höheren Stufen bieten engere Begleitung, etwa einen Probelauf direkt vor der Beiratssitzung und Nachbetreuung. Mehr zum Vergleich von Angeboten im Ratgeber Business Coaching Kosten.
Erfährt mein Beirat davon?
Nicht von mir. Ich nehme keinen Kontakt zu Ihrem Unternehmen auf, auf Wunsch schließen wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung ab, und wenn Sie privat zahlen, taucht das Coaching nicht in der Firmenbuchhaltung auf.
Kann die Firma das Coaching bezahlen?
Ja, als Weiterbildung über das Unternehmen. Sie können aber auch privat zahlen. Das entscheiden Sie nach dem Erstgespräch.
Funktioniert Coaching auch online?
Ja. Die meisten meiner Termine finden per Zoom statt. Für die Wirkung macht das in den meisten Fällen keinen großen Unterschied, und Sie sparen Fahrzeit.
Ich bin erst seit ein paar Monaten Geschäftsführer. Ist das nicht zu früh?
Im Gegenteil. Im ersten Jahr schauen alle genau hin, und die Gewohnheiten, die Sie jetzt einüben, bleiben. Wer früh Prioritäten setzt, muss später nicht gegen eingefahrene Muster ankämpfen.
Was passiert, wenn es nicht passt?
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob es passt. Merken Sie nach der ersten Session, dass es doch nicht passt, steigen Sie ohne Begründung aus und zahlen nur diese Session.
Was mache ich, wenn zwischen zwei Terminen etwas brennt?
Sie schreiben mir, und ich antworte innerhalb von 24 Stunden. Diese Rückfragen sind im Preis enthalten.
Sagen Sie mir auch, wenn ich mich verrenne?
Ja. Genau dafür heißt es Sparring. Ich nicke nicht alles ab, sondern sage offen, wenn ich etwas anders sehe. Die Entscheidung treffen trotzdem Sie.
19. Fazit: Coaching für Geschäftsführer lohnt sich, wenn es ein Ergebnis hat
Ein Coaching für Geschäftsführer ist kein Zeichen von Schwäche und kein Wellness-Programm. Es ist ein vertraulicher Ort, an dem Sie die Fragen sortieren, die Sie im Unternehmen mit niemandem besprechen können: Was hat wirklich Priorität? Wie trete ich dem Beirat gegenüber? Was gebe ich ab, und wie sorge ich dafür, dass es nicht zurückkommt?
Achten Sie bei der Auswahl auf drei Dinge: einen Coach, der Ihre Rolle aus eigener Erfahrung kennt, ein Angebot mit klarem Rahmen und Preis, und ein Ergebnis, das Sie am Ende schwarz auf weiß in der Hand haben.
Wenn Sie wissen wollen, wie das für Ihre Lage aussehen würde, sprechen wir 20 Minuten vertraulich und unverbindlich darüber.
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Weiterlesen im Ratgeber
- Executive Coaching: Was es ist und was es Geschäftsführern bringt
- Fremdgeschäftsführer: angestellt an der Spitze
- Beiratssitzung vorbereiten: Plan statt Rechtfertigung
- Sandwichposition: Führen zwischen Gesellschaftern und Team
- Prioritäten setzen als Geschäftsführer
- Delegieren lernen als Geschäftsführer
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- Was macht ein Business Coach?